Lasst fette Katzen um mich sein

Freitag, August 18, 2006

Guckst Du keine Nachrichten mehr?

Diese Frage stellte mir ein Bekannter, der sich grade über Herrn Grass aufregte, weil der zwar nicht vergessen hatte, dass er Mitglied der Waffen-SS war, aber es verschwiegen hat. Ja, habe ich mitbekommen. Auch, dass er nicht etwa wie Herr Hinz oder Kunz gelogen hat, weil er einfach einen Persil-Schein brauchte, um einen tollen Job zu bekommen. Nein, natürlich nicht. Herr Grass hatte wirklich einen besseren Grund. Er hat sich geschämt .Ja, ich habe auch mit bekommen, dass der Libanon brennt. Ja, auch die Geschichte mit dem Grünen-Helm-Mann, der bekloppten Debatte über die Unparteilichkeit und der Fahndung nach einer historisch abgesicherten Wahrheit habe ich mitbekommen. Nur, sind Nachrichten für mich nur noch die offiziellen Bilder. Das was durch die vielen politischen, weltanschaulichen und persönlichen Filter der Nachrichtenmacher kommt und bei mir im Wohnzimmer abgekippt wird. Viel interessanter ist das Netz und was dort auf nicht offiziellen Seiten gezeigt wird. Die sind oft parteiisch bis zum Anschlag und bemühen sich um keinerlei Ausgewogenheit und sind grade daher viel informativer als der andere Kram.

Donnerstag, August 17, 2006

Besucher

Ich habe Besucher auf meinem Balkon. Taubenschwänzchen. Sicher gibt es buntere Schmetterlinge, aber Taubenschwänzchen sind ein Erlebnis. Sie schwirren wie Kolibris um die Blüten meines Geißblatts und ich könnte stundenlang zugucken. Einfach nur schön. Posted by Picasa
Leider konnte ich bisher kein vernünftiges Foto von meinem ungewöhnlichen Besuch machen, daher hier eines von einer Seite von .Schmetterlingsfreunden Dort kann man auch mehr über die Schwärmer erfahren.

Mittwoch, August 09, 2006

Fast September

So, da bin ich wieder.
Nein, ich habe Deep-Blue nicht geschlagen. Ich habe es auch gar nicht versucht. Will sagen, dass ich nicht die ganze Zeit mit dem Chess-Master verbracht habe. Neben dem tollen Wetter im Juli , dass mich vom Computer fern hielt, hab ich auch ein losen Enden herumliegenden Enden verbracht. Ich bin bei einer spontanen Aufräum-Aktion auf einen Wust alter Papiere gestoßen, von dem ich nicht mehr wusste, dass ich Sie besitze. Neben alten sauber gebundenen Steuererklärungen, alten zerfledderten Laborbüchern, Projektunterlagen und diversen Reiseführen, habe ich auch meine Fremdsprachenhefte gefunden. Klar habe ich da mal einen Blick reingeworfen und war platt. Das konnte ich mal? Schon komisch, was so alles verschütt gehen kann. Also hab ich beschlossen, verlorenes Land wieder zu erobern. Da bei bin ich auf ein echtes Problem gestoßen: Zeit. Ich verbringe zu viel Zeit mit Warten.- Warten mit Eros und Musica é ist ja eine beliebte Beschäftigung von ASSTELletten. Warum lädt den eigentlich niemand zum Jahresendbesäufnis ein? Schließlich ist er ja fast ein Mitglied der Belegschaft.- Erstens warte ich zu oft auf die Bahn, diese Pendlerei ist unglaublich nervtötend. Sicher kann man einwenden, dass man viel Zeit zum Lesen hat, wenn man mit der Bahn fährt.. Richtig, aber in einem Cafe oder im Park lesen ist schöner. Sollten die Bahnhöfen Köln-Mülheim und Solingen-Ohligs besonderes bezaubernde Ecken haben, tut es mir leid, ich konnte sie bisher nicht entdecken. Dann warte ich irgendwie immer darauf, dass was passiert und sich eine Gelegenheit – für was auch immer – ergibt. Was ziemlich dämlich ist, weil Gelegenheit macht man sich ja. Auf Ojos Geburtstagsparty wurde es mir klar. Ja, ich wäre der perfekte Pharma-Hase. Aber das muss nicht unbedingt sein. Ich habe in letzter Zeit einfach zu viel Rücksicht auf Sachen genommen, die mir eigentlich gar nichts bedeuten, auf die ich keine Lust habe und auf die ich mich nicht freue. Was man ja unter wat-mut-dat-mut abhaken könnte, wenn diese Dinge mich wenigsten irgendwie weiter gebracht hätten. Aber in den meisten Fällen habe ich wohl nicht mir der Wurst nach der Speckseite geworfen, sondern Tauschgeschäfte wie Hans bei Grimms gemacht. Ich hab also einen groben Plan gebastelt.

Mittwoch, Juni 28, 2006

Schach

 
Warum ich im Moment so wenig schreibe: A) Es ist Sommer und da ist vorm Computer hocken nicht besonders reizvoll und B) die Damen und Könige da oben beschäftigen mich, wenn ich trotz Sommer vorm PC sitz. Endlich mal ein niedliches Schachspiel. Posted by Picasa

Samstag, Juni 17, 2006

Auf´m Sofa


So, ich hab ja jetzt wirklich lange nix mehr geschrieben, was daran liegt, dass im Moment wirklich nix passiert. Okay, es wird immer noch viel telefoniert, aber im Großen und Ganzen lieg ich mit Pix auf dem Sofa und lese. Jay interessiert sich für mich zur Zeit nur, wenn ich Gitarre spiele, was wahrscheinlich nicht daran liegt, dass ich besonders gut spiele. Katzenmusik ist ja kein Qualitätslable. Sonst passiert nix. Posted by Picasa

Mittwoch, Mai 31, 2006

Montagnacht

Hallo lieber Blog!
Mesii ist im Bergischen und wir waren bei Onkel Yuro und Anne. Sehr, sehr nett.
Dumm, dass es am Montag war und wir am Dienstag wieder Arbeiten mussten. Die Nacht war etwas arg kurz. Wir haben uns erst mal gut zweieinhalb Stunden ausgekotz. Naja, ich hätte da gerne mal gewusst was die andere Seite dazu sagt, aber die kommt ja nicht wirklich aus der Hütte. Bis jetzt hab ich Nichts gehört, was dem Ganzen wenigstens ein Minimum an Sinn verpassen würde. Wir haben lange darüber geredet und uns gefragt, ab wann es denn anfing schief zu werden. Tatsache bleibt, dass es einfach nicht mehr unser Ding ist.
Was für mich toll war, war zu merken, dass da nach all der Zeit und dem Abstand wirklich noch was ist. Dass, eben nicht nur die „Funktion“, die man hatte, die Beziehung aus macht.

Samstag, Mai 27, 2006

Ganz langes Wochenende

Am Donnerstag war ich im wilden Osten. Landschaftlich ist es dort echt ein Knaller.Es gab viel zu reden, nachzudenken und mitzunehmen. Dass man dem Tag nicht mehr Stunden geben kann, ist echt lästig, aber vielleicht schaffe ich es ja mal mehr aus einer Stunde zu machen.
Aber erst mal stehen die Exerzitien ins Haus. Ich freu mich, dass Mesii mit macht.